Ein Projekt der Geno Community Development Initiative, Kenya
und der Ev. Georgs-Kirchengemeinde Dortmund, vertreten durch die Weltgruppe Aplerbeck

 

Mrs. Odera an dem Moringa-Baum, den OB Sierau im Mai 2019 persönlich gepflanzt hat.

Moringa, der Baum des Lebens, gehört zu den nährstoffreichsten Pflanzen der Erde.

Er ist reich an Vitaminen, Spurenelementen, Mineralien, Aminosäuren und Antioxidantien.

 

Deshalb ist die Pflanze besonders gut geeignet als Nahrungsergänzungsmittel für schwache und unterernährte Menschen, aber auch für Schulkinder und HIV-Positive.

Dadurch wird die sonst recht einseitige Ernährung bspw. der Schulkinder und der infizierten Menschen angereichert. Notwendige Medikamente können so besser vertragen werden.

 

Die Moringablätter werden entweder direkt als Gemüse oder als Tee verwendet.
 

Zum Aufgabengebiet unserer Partner zählt neben der AIDS Prävention, (23,6% der Bevölkerung sind HIV positiv) und der Malaria-Prophylaxe auch die Schaffung von Kleinerwerbsmöglichkeiten für benachteiligte Bevölkerungsgruppen.
Das Moringa Projekt ist eine dieser Möglichkeiten.

 

Moringa stellt wenig Anforderungen an Boden und Feuchtigkeit und ist schnellwachsend. Daher ist die Pflanze auch für das semiaride, halbtrockene, Gebiet am Viktoriasee geeignet.

Sie kann als buschige Pflanze oder als Baum gezogen werden.

Im Kisumu-District kann mit drei bis vier Ernten pro Jahr gerechnet werden.

Das Tätigkeitsgebiet unserer Partner, der Nichtregierungsorganisation GCDI, Geno Community Development Initiative, ist wie erwähnt in Bondo-, Homa Bay- und Kisumu County, am Viktoriasee in Kenia.

 

Dort wurde 2016 ein Stück Ackerland von 1 acre, 4047 Quadratmeter groß, bearbeitet, um darauf Moringa anzubauen. Angefangen mit 700 Moringapflanzen (moringa oleifera), asiatische Moringa, wachsen mittlerweile über 3.000 auf diesem Feld.
Es sind drei bis vier Ernten im Jahr möglich.

Ein Brunnen für die Bewässerung der Jungpflanzen wurde gebohrt und eine Solartrocknungsanlage zur Trocknung der geernteten Blätter installiert .

 

Damit die Moringablätter offiziell in Kenia verkauft und verteilt werden dürfen, mußten im Rahmen der Zertifizierung durch das Kenya Bureau of Standards bestimmte Hygieneauflagen erfüllt werden.

In der zweiten Jahreshälfte 2020 wurde deshalb durch die Förderung des Partnerschafts-Projekte-Fonds von Brot für die Welt folgendes errichtet, siehe Bilder unten:

  • ein Toilettengebäude
  • ein Regenwassertank
  • ein Vorratsschrank zur Lagerung des abgepackten Moringatees

Die Außenwaschstation für die Moringsblätter wurde durch unsere Partner, die Geno CDI, selbst finanziert.

 

Zur Zeit läuft die Bio-Zertifizierung.


Neben dem Anbau zur kommerziellen Nutzung gibt die Geno CDI Setzlinge auch an Schulen und an HIV-positive Menschen zum Eigenanbau weiter,

An bisher 3 Schulen des Projektgebietes wurden jeweils 30 Moringapflanzen abgegeben.

 

Unser gemeinsames Projekt wurde im Dezember 2019 mit dem 2. Preis des Agenda-Siegels der Stadt Dortmund (Kategorie Initiativen) ausgezeichnet.

 

Unterstützen Sie zusammen mit uns dieses wertvolle Projekt!

Gepflückte Moringa-BlätterMoringa-Blätter im SolartrocknerAbfüllen der ErnteVorratsschrank gefördert durch den Partnerschafts-Projekte-Fonds von Brot für die WeltBeteiligung der Witwen bei der Ernte

Regenwassertank gefördert durch den Partnerschafts-Projekte-Fonds von Brot für die Welt

Regenwassertank gefördert durch den Partnerschafts-Projekte-Fonds von Brot für die Welt

Toilettengebäude gefördert durch den Partnerschafts-Projekte-Fonds von Brot für die Welt

Außenwaschstation gefördert durch den Partnerschafts-Projekte-Fonds von Brot für die Welt

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